Mit einem Indexwert von 57 für den Mai und einem guten Juni mit 61 liegt der Index 2021 nun monatlich stabil über Vorjahr. Kumuliert sind es bereits 5,5% über 2020, das als Corona-Jahr definitiv in die Geschichtsbücher eingehen wird. Trotz positiver Zahlen für die ICT-Branche steigen die Herausforderungen an die gesamte Arbeitswelt. Corona und die dadurch immer rasanter werdende Digitalisierung lässt uns kaum eine Verschnaufpause. Eine optimierte Produktbeschaffung, digitalisierte Prozesse sowie technisch versierte und flexible Teams sind Voraussetzungen, um jetzt den Kundenanforderungen gerecht zu werden.

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Betrachtet man im Index nur die Teilfaktoren bezüglich des Umsatzes, dann wird sehr deutlich erkennbar, dass ein Trend zu höherwertigen Artikeln zu beobachten ist. So liegt dieser Teilausschnitt mit Fokus auf Umsatz bereits kumuliert bei über 10% zum Vorjahr. Selbst im Sommermonat Juli konnte dieser Teilindex seinen guten Wert mit 69 Punkten halten.

Eindeutig ist seit Monaten ein steigender Durchschnittspreis pro Artikel zu erkennen. Seit Dezember 2020 ist dieser um 19% gestiegen, mit monatlichen Schritten zwischen 1% und 5%. Erklärungen sind zum einen die gestiegenen Qualitätsansprüche der Kunden, die den Wert und die Wichtigkeit funktionierender IT-Systeme in der Krise zunehmend erkennen und zum anderen beeinflussen auch die Lieferengpässe bei den Herstellern den Anstieg. Diese kämpfen weiter mit stockender Chip-Versorgung und lassen sich diese Knappheit durch höhere Preise bezahlen.

Herausforderungen nehmen weiter zu

Mit der inzwischen sichtbar einsetzenden vierten Corona-Welle und den Virus-Varianten „Delta“ und „Lambda“ wechseln wir gesellschaftlich in einen neuen Modus: Der Virus ist definitiv kein kurzfristiger Zeitabschnitt, sondern wird uns längerfristig begleiten. Prozesse werden sich über alle Bereiche hinweg stark verändern – das heisst privat, beruflich, aber auch in den politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen. Das Tragen von Masken, das regelmässige Impfen, aber auch Reiseeinschränkungen und ein veränderter Büroalltag müssen in der Planung für 2022 noch stärker berücksichtigt werden.

Es ist ein Trugschluss, dass dieser Wandel allein durch veränderte Hard- und Software erfolgreich gelingen wird. Die neue Realität fordert ein neues Verhalten. Zum Bespiel wird zukünftig weniger gereist und es werden weniger physische Meetings abgehalten. Auch Work from anywhere ist im Alltag zu integrieren. Zudem wirken neben Corona noch eine Reihe anderer Herausforderungen auf die Gesellschaft ein, die zusätzlichen Druck erzeugen:

  • Demografischer Wandel
    Demnächst gehen die starken Jahrgänge der zwischen 1946 und 1964 geborenen Baby-Boomer in Rente. Dies wird eine riesige Lücke hinterlassen – sowohl betreffend Arbeitskapazität als auch Know-How der bereichsübergreifenden Zusammenhänge. Beide Aspekte werden für die Unternehmen eine grosse Challenge.
  • Zunehmende Wissenslücken
    In einer nie dagewesenen Geschwindigkeit veraltet bestehendes Know-How und Neues muss immer häufiger dazu erlernt werden. Auf diese Anforderung sind die heutigen Lebenskonzepte nur bedingt vorbereitet.
  • Investitionsstau bei IT-Systemen
    In vielen Unternehmen gibt es Altlasten, die zunehmend unbeherrschbar werden und drohen, zusammenzubrechen. Etliche Systeme können nicht einfach über Nacht abgelöst werden, da die Komplexität und deren Abhängigkeit eine über 40jährige Geschichte mit sich bringen. Auch sind solche Ablösungen immer mit enormen Kosten verbunden. Die hohe Anzahl immer noch genutzter FAX-Anlagen ist beispielsweise ein sichtbares Symptom. Wer sich in der Industrie und Verwaltung alte IT-Installationen ansieht, kann oft nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
  • Übergeordnete Herausforderungen
    Darüber hinaus sind von den Entscheidungsträgern kurzfristig weitere Problematiken zu lösen. Energiewende und Klimawandel seien hier nur exemplarisch genannt, bei denen auch die ICT-Branche mit ihren Systemen ein wesentlicher Faktor darstellt. Der Stromverbrauch von Amazon & Co. wie auch der gigantische Strombedarf neuer Konzepte wie BITCOIN müssen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen.

Bedarf an Change-Coaches steigt weiter

Für die Gruppe der ICT-Professionals sind diese Herausforderungen echte Chancen und steigern den Wert ihrer Arbeitsleistung. Neben der rein technischen Perspektive, die für sich schon anspruchsvoll ist, muss die Digitalisierung und Automatisierung in einen vernünftigen menschlichen Kontext gestellt werden. Hierzu sind Fragen der Nutzungsprozesse, der Nutzbarkeit und der Machbarkeit mit knappen „Human Resources“ ebenso wichtig, wie die rein sachlichen Funktionalitäten und eine steuerbare, planbare Transformation.

Waren früher nur wenige Systemanbieter und Systeme in überschaubaren technologischen Konzepten zu koordinieren, so müssen heute immer mehr Varianten, Optionen und Spieler gleichzeitig und in immer kürzeren Lebenszyklen moderiert und abgestimmt werden. Einigen Analysen ist zu entnehmen, dass heute 74% aller IT-Projekte scheitern – mit entsprechenden wirtschaftlichen Konsequenzen für die Auftraggeber.

IT-Projekte benötigen deshalb mehr Risiko-Management, mehr Projekt-Budgets und mehr dokumentierte Erfahrung, um die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Projektes (on-time, on-quality, on-budget) schon bei Beauftragung zu erhöhen.

Corona hat deutlich gezeigt, dass der Zugang und die Beschaffung von Hardware als Basis weiter bestehen bleibt. Auch wenn dieser Geschäftsbereich auf den ersten Blick mit viel Arbeit und geringer Margen verbunden ist, ohne ihn ist alles nichts. Beratung und Service sind darauf aufsetzende, wertsteigernde Leistungen mit spannendem Potential. Für Reseller besteht damit weiter die Herausforderung, die Hardware-Beschaffungsprozesse effizient zu lösen, im Interesse der Kunden aber auch im eigenen.

IT-Projekte mit ProSeller erfolgreich umsetzen

Wer mit ProSeller zusammenarbeitet, hat definitiv mehr Zeit für sein eigentliches Geschäft.

Wir managen mit der Concerto-Suite seit 2001 täglich über 1,2 Mio. Artikel-Datensätze und bedienen damit zuverlässig über 700 Kunden mit tagesaktuellen und individuellen Daten. Unsere Mitarbeiter betreiben darüber hinaus Systeme im Auftrag unserer Kunden, um deren Belegflüsse zu optimieren und deren Tagesgeschäft effizienter zu betreiben. Mit der Hilfe von Concerto gestalten unsere Kunden den Bedarfsanforderungsprozess für die Beschaffung von Hardware effizient und digital. Damit bleibt mehr Zeit für die zukunftsweisenden Geschäftsfelder im Service-, Beratungs- und Dienstleistungsbereich.

Das Wissen aus dem operativen Betrieb und die Fähigkeit „Business Process Outsourcing“ anzubieten, übertragen wir direkt in unsere Consulting-Projekte. Damit sind wir weit mehr als ein normaler Berater, der nur selten selbst auf Erfahrungen aus dem echten Tagesgeschäft zurückgreifen kann und die Konsequenzen kennt, wenn ein System mal doch nicht funktionieren sollte.

Profitieren Sie von unserem Netzwerk und Know-how. Lassen Sie sich von ProSeller mit innovativen Lösungen bei Ihren digitalen Herausforderungen und dem Aufbau von gewinnbringenden Ökosystemen von morgen unterstützen.

Wir haben Zeit für Sie.

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Patrick Schnellmann
CEO
ProSeller AG
T +41 44 915 70 93
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Der Index wird täglich ermittelt und einmal monatlich für den laufenden Monat fixiert. Er basiert auf den anonymisierten Suchaktivitäten der ICT-Reseller bei Verwendung der Concerto Software-Suite und repräsentiert damit ein jährliches Einkaufsvolumen von ca. 1,2 Milliarden Franken bzw. rund 20’000 Abfragen pro Tag. Concerto ist der führende Einkaufs-Marktplatz für professionelle ICT-Reseller in der Schweiz und wird von der ProSeller AG betrieben.
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