In einer aktuellen Untersuchung hat das Bundesamt für Energie herausgefunden, dass immer mehr Online-Shops die Energieetikette nicht korrekt darstellen. Die Energieetikette informiert seit über 15 Jahren über die Energieeffizienz von Elektrogeräten in verschiedenen Kategorien. Händler sind in den entsprechenden Produktgruppen zur Darstellung der Etikette verpflichtet. Das Ergebnis der Stichprobe des BFE ist das schlechteste seit 2012.

Oft fehlen brauchbare Daten

Die Fehler in der Darstellung der Energieetikette haben verschiedene Ursachen. Kleingeräte wie Kaffeemaschinen waren bis vor kurzem nicht kennzeichnungspflichtig, so gibt es nun viele Händler, bei denen eine Kennzeichnung bisher nicht nötig war. Ausserdem sind die Daten der Hersteller oft nicht korrekt. Gerade bei ausländischen Herstellern liegen die benötigten Angaben nicht in digitaler Form vor oder enthalten Fehler. Händler können die Herstellerangaben darüber hinaus in der Regel nicht überprüfen.

Über die mangelnde Umsetzung der Energieetikette berichtete die Luzerner Zeitung.