Bevor wir über die Lösung reden, schau dir an, was du heute wirklich alles machst. Erst der ganze Berg, dann was er dich kostet, dann wie viel davon bleibt.
Jeder Handgriff im Geschäft mit Verträgen, Lizenzen und Services, von Hand, über Excel und Portale. Lies einfach von oben nach unten, und spür, wie viel das ist.
Der Aufwand wächst nicht mit der Zahl deiner Kunden oder Lizenzen, sondern mit der Streuung deiner Bezugsquellen. Zwei Ebenen treiben ihn, und sie hängen zusammen.
Sophos, Microsoft, Azure, Acronis, jeder bringt ein eigenes Lizenzmodell, eigene Verlängerungsrhythmen, oft ein eigenes Portal. Mehr Hersteller heisst mehr verschiedene Logiken, die du parallel halten musst.
Die wählst du nicht frei, dein Hersteller-Mix erzwingt sie. Gäbe es einen Distributor, der alle deine Hersteller führt, hättest du einen einzigen. Weil das real nie so ist, zwingt dich der Mix in mehrere Distributoren, jeder mit eigenem Portal, eigenem Katalog, eigener Rechnung.
Bei einer Quelle: ein Login, eine Liste, eine Rechnung, voller Überblick. Die Lizenzzahl ändert nur die Zeilen. Bei vielen Quellen vervielfacht sich fast jede Aufgabe, und es entstehen zwei Aufwände, die es vorher gar nicht gab: die Kundensicht aus allen Quellen von Hand zusammenbauen und mehrere Lieferantenrechnungen zu einer Kundenrechnung verschmelzen. Genau hier geht der Überblick verloren, und genau hier entsteht die Excel-Liste.
Das Gesetz dahinter: Fragmentierung ist eine Fixkost, keine variable Kost. Ein einziger Kunde mit fünf Herstellern über drei Distributoren trägt schon die volle Last, drei Portale, fünf Logiken, kein Gesamtüberblick. Ob danach ein Kunde mehr dazukommt oder vier, ändert an dieser Grundlast wenig.
Was das Cockpit tut: Es ändert weder deine Hersteller noch deine Distributoren, du verkaufst dieselben Marken, du beziehst bei denselben Quellen. Aber es legt sich über beide Ebenen und macht den Überblick wieder eins. Aus jedem gestreuten Kunden wird wieder ein einfacher Kunde mit einer Sicht.
Das ist dein Arbeitsberg heute. Noch ohne eine einzige Minute gerechnet. Bevor wir rechnen, schauen wir, warum es so viel ist.
Der Aufwand kommt nicht von einem Hersteller, sondern von der Streuung. Derselbe Hersteller liegt bei mehreren Distributoren, und kein Portal zeigt dir alles zusammen. Zwei Bilder machen das sichtbar.
Der Reseller kauft nicht Microsoft bei ALSO und fertig, sondern Microsoft bei ALSO, bei TD SYNNEX, bei Ingram. Sophos bei Infinigate und bei ALSO. Jede Zelle ist ein eigenes Portal, ein eigenes Renewal, eine eigene Rechnung.
| Hersteller | ALSO | TD SYNNEX | Ingram | Infinigate | Datastore | Wortmann | Alltron | Boll |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Microsoft | ||||||||
| Sophos | ||||||||
| Acronis | ||||||||
| Barracuda | ||||||||
| ESET | ||||||||
| Hornetsecurity | ||||||||
| Fortinet | ||||||||
| WatchGuard | ||||||||
| Cisco | ||||||||
| HPE, Aruba | ||||||||
| VMware, Broadcom | ||||||||
| Veeam | ||||||||
| Adobe | ||||||||
| Trend Micro | ||||||||
| Zertifikate |
Jeder Distributor baut interne Werkzeuge für Renewals und Export, TD SYNNEX hat 2026 sogar einen eigenen Sophos-Store nur für Verlängerungen gebaut. Aber schau auf die letzte Spalte, keine einzige Plattform zeigt dir den Überblick über alle anderen Quellen.
| Plattform | Renewal-Sicht | Verlängern | Upgrade | Downgrade | API | CSV-Export | Sicht über alle Quellen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ALSO Cloud MP | |||||||
| TD SYNNEX StreamOne | |||||||
| Ingram Xvantage | |||||||
| Infinigate Portal | |||||||
| Datastore | |||||||
| Wortmann | |||||||
| Alltron | |||||||
| Boll Engineering |
Jeder ordnet sein eigenes Silo, keiner über alle hinweg. Genau diese fehlende Spalte liefert das Cockpit. Was diese Streuung kostet, rechnen wir gleich.
Arbeitsstand fürs Pitch-Bild, die Zellen zeigen das typische Muster im Schweizer Markt und sind gegen deine Marktkenntnis zu prüfen, das Bild als Ganzes bleibt gleich.
Trag zwei Zahlen ein. Den Aufwand treibt vor allem eines, über wie viele getrennte Portale dein Geschäft läuft. Ein Portal ist einfach. Jedes weitere macht nicht nur sich selbst teurer, sondern auch jeden Kunden, dessen Übersicht du über mehr Quellen zusammensuchen musst.
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Gleiche Leistung, gleiche Kunden, gleiche Verträge. Nur fällt das Suchen, Abgleichen und Nachhalten weg. Aus dem Berg wird ein Hügel.
Die ersten Schritte nehmen Arbeit weg. Dieser gibt etwas dazu, das mit Excel-Listen schlicht nicht existiert. Deshalb keine Balken mehr, sondern lauter neue Hebel.