Laut dem aktuellen E-Commerce Report Schweiz, der bereits seit 2009 die Entwicklungen auf diesem Gebiet untersucht, ist die Dynamik im Onlinehandel weiter gestiegen. Im vergangenen Jahr konnte der Schweizer Markt ein Wachstum von 8 Prozent verzeichnen. Allerdings ist dieses Wachstum alles andere als gerecht verteilt. Die grossen inländischen Händler haben die Trends inzwischen erkannt und investieren in grossem Stil. Dennoch zeigt sich in vielen Branchen eine Konzentration auf wenige Anbieter, viele davon aus dem Ausland.

Auslandsanteil im E-Commerce doppelt so hoch

Der Anteil ausländischer Anbieter ist im Onlinehandel doppelt so hoch wie im stationären Geschäft. Auch das Wachstum ist bei ihnen doppelt so hoch. Seit Jahren schon verlieren Schweizer Unternehmen anhaltend Marktanteile an die Konkurrenz vor allem aus Deutschland. Anbieter wie Galaxus, Siroop oder Brack sind gut aufgestellt und wachsen noch immer. Sollte Amazon aber den bisher eher stiefmütterlich behandelten Schweizer Markt für sich entdecken und gezielt bewerben, könnte sich das Blatt hier schnell wenden.

Ein Umdenken ist also erforderlich. So sollten Firmen sich beispielsweise von der Vorstellung des „Stammkunden“, der gezielt ins Geschäft kommt verabschieden und stattdessen gezielt auf neue Kunden zugehen. Denn eins ist gewiss: Die Entwicklung zu noch mehr E-Commerce ist längst nicht vorbei.

Erfahren Sie mehr über den E-Commerce Report Schweiz 2017 bei unseren Quellen itmagazine.ch und e-commerce-report.ch.