Inside Projects: Die unsichtbaren Kostenstellen im B2B-Handel


Sie fressen Margen und tauchen in keinem Report auf.I n vielen Projekten sehen wir dieselbe Situation. Die Zahlen stimmen auf dem Papier, die Reports sind sauber, und trotzdem bleibt am Ende weniger Marge übrig als erwartet. Ich bin Barbara Prinzing, Teil des ProSeller-Teams, und begleite täglich ICT-Projekte, mitten im Alltag, wo kleine Datenprobleme grosse Kosten verursachen.
Wenn Kosten unsichtbar bleiben
Die grössten Kostentreiber im B2B-Handel sind oft nicht dort, wo man sie vermutet.
Sie stehen nicht als eigene Position und wirken dennoch jeden Tag.
Die grössten Kostentreiber im Alltag
Manuelle Datenkorrekturen
Hochqualifizierte Fachkräfte mit Stundensätzen von 80 bis 120 CHF verbringen Zeit mit Copy-Paste, Format-Anpassungen und Nachbearbeitung.
Schnell entstehen so fünfstellige Beträge pro Monat.
Falsche Preise oder Produktinformationen
Ein falscher Preis oder eine fehlende Information kostet nicht nur Aufträge, sondern auch Vertrauen und Kundenbeziehungen.
Verspätete Produkteinführungen
Wenn neue Produkte oder Kataloge zu spät live gehen, entgeht Umsatz, oft genau dann, wenn die Nachfrage am höchsten ist.
Doppelte Artikelnummern und fehlerhafte Daten
Sie treiben Lagerbestände unnötig hoch, erschweren Bestellprozesse und verfälschen Auswertungen.
Nacharbeiten in IT-Projekten
Fehlende Datenqualität vor ERP-, PIM- oder Shop-Projekten führt zu teuren Zusatzrunden, nicht selten im sechsstelligen Bereich.
Warum das kein IT-Problem ist
Diese Kostenstellen entstehen nicht durch falsche Software.
Sie entstehen durch fehlende Klarheit, unstrukturierte Daten und Prozesse, die über Jahre gewachsen sind.
Unser Fazit
Diese unsichtbaren Kosten sind echte Margen-Killer.
Sie tauchen früher oder später in der Gewinn- und Verlustrechnung auf, wenn man weiss, wo man hinschauen muss.
Welche dieser fünf Punkte frisst bei euch im B2B-Handel aktuell am meisten Budget?


Barbara Prinzing
Leiterin Key Account Managerin
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